Merken Letzten Sommer stand ich in meiner Küche und starrte auf einen Berg buntes Gemüse vom Wochenmarkt. Ich wollte etwas Leichtes, aber nicht langweilig. Dann fiel mir ein: Warum nicht die klassische Caprese neu denken? Das Ergebnis war so farbenfroh und aromatisch, dass selbst meine Kinder nach einer zweiten Portion fragten. Seitdem ist dieser Salat meine Geheimwaffe für sonnige Tage.
Ich erinnere mich an ein Mittagessen im Garten, als meine Freundin skeptisch die gerösteten Zwiebeln beäugte. Nach dem ersten Bissen lächelte sie und meinte, sie hätte nicht gedacht, dass Gemüse so süß schmecken könne. Genau das macht diesen Salat aus: Die Hitze im Ofen entlockt jedem Stück eine natürliche Süße, die perfekt mit der Cremigkeit des Mozzarellas harmoniert. Seitdem bringe ich ihn zu jedem Potluck mit.
Zutaten
- Zucchini: Schneide sie gleichmäßig, damit sie zur selben Zeit gar werden und nicht matschig enden.
- Paprika (rot und gelb): Die Farben machen den Salat lebendig, und beim Rösten wird ihre natürliche Süße verstärkt.
- Rote Zwiebel: In Spalten geschnitten karamellisiert sie wunderbar und verliert die Schärfe.
- Kirschtomaten: Halbiert platzen sie leicht auf und geben ihren Saft ab, der sich mit dem Balsamico vermischt.
- Olivenöl: Verwende genug, damit das Gemüse goldbraun wird, aber nicht ertrinkt.
- Mozzarella Perlen: Die kleinen Kugeln verteilen sich perfekt und bleiben schön cremig.
- Balsamico Glasur: Sie bringt die süß säuerliche Note, die alles zusammenhält.
- Frisches Basilikum: Zerreiße es mit den Händen kurz vor dem Servieren, damit das Aroma frisch bleibt.
Anleitung
- Ofen vorbereiten:
- Heize den Ofen auf 220 Grad vor und lege ein Backblech mit Backpapier aus. So klebt nichts fest und die Reinigung ist ein Kinderspiel.
- Gemüse würzen:
- Wirf Zucchini, Paprika, Zwiebel und Tomaten in eine große Schüssel, gib Olivenöl, Salz und Pfeffer dazu und vermische alles gut mit den Händen. Jedes Stück sollte leicht glänzen.
- Rösten:
- Verteile das Gemüse gleichmäßig auf dem Blech, ohne es zu stapeln. Röste 20 bis 25 Minuten, rühre einmal zur Hälfte um, bis alles zart ist und leichte Röststellen zeigt.
- Abkühlen lassen:
- Nimm das Blech aus dem Ofen und lass das Gemüse ein paar Minuten ruhen. Es sollte warm, aber nicht heiß sein, damit der Mozzarella nicht komplett schmilzt.
- Mischen:
- Gib das Gemüse in eine Servierplatte und hebe vorsichtig die Mozzarella Perlen unter. Sie sollen ganz bleiben und sich schön verteilen.
- Anrichten:
- Träufle Balsamico Glasur und extra natives Olivenöl darüber, füge bei Bedarf Honig hinzu und streue zerrissenes Basilikum und frisch gemahlenen Pfeffer darüber. Serviere sofort oder bei Raumtemperatur.
Merken An einem lauen Abend saßen wir draußen, und dieser Salat stand in der Mitte des Tisches. Mein Mann griff immer wieder nach einem Stück gerösteter Paprika, und meine Tochter pickte die Mozzarella Kugeln heraus. Es war nicht perfekt, aber genau so sollte Essen sein: leicht, unkompliziert und von Herzen geteilt.
Variationen, die ich liebe
Manchmal füge ich geröstete Aubergine oder Süßkartoffelwürfel hinzu, wenn ich Reste habe. Ein paar geröstete Pinienkerne oder Walnüsse geben einen tollen Crunch, und wenn du es cremiger magst, schneide eine Avocado in Würfel und hebe sie vorsichtig unter. Ich habe auch schon Feta statt Mozzarella verwendet, wenn ich Lust auf etwas Salzigeres hatte.
Serviervorschläge
Dieser Salat steht bei uns oft neben gegrilltem Hähnchen oder Fisch, aber er ist auch für sich allein ein komplettes Mittagessen. Ich serviere ihn gern mit knusprigem Baguette oder Focaccia, um die Balsamico Reste aufzutunken. Ein kühler Sauvignon Blanc oder Pinot Grigio passt perfekt dazu, aber auch ein Glas eiskaltes Wasser mit Zitrone tut es.
Aufbewahrung und Reste
Falls du Reste hast, bewahre sie in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu zwei Tage auf. Das Gemüse verliert etwas von seiner Knackigkeit, schmeckt aber immer noch gut. Ich esse die Reste gern kalt über etwas Quinoa oder Couscous, oder ich werfe sie in eine Wrap mit etwas Hummus.
- Füge frisches Basilikum erst kurz vor dem Servieren hinzu, damit es nicht welk wird.
- Wenn du den Salat im Voraus machst, halte den Mozzarella und das Dressing getrennt bis zum Servieren.
- Geröstetes Gemüse allein kann bis zu drei Tage im Kühlschrank aufbewahrt und bei Bedarf wieder aufgewärmt werden.
Merken Dieser Salat erinnert mich daran, dass gutes Essen nicht kompliziert sein muss. Mit ein paar frischen Zutaten und etwas Hitze entsteht etwas Wunderbares, das sich wie ein kleines Fest anfühlt.
Häufige Fragen zum Rezept
- → Kann ich das Gemüse vorbereitend vorbereiten?
Ja, Sie können das Gemüse am Vortag schneiden und in einer luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Die Mozzarella sollte jedoch erst kurz vor dem Servieren hinzugefügt werden, um ihre Textur zu bewahren.
- → Wie lange ist dieser Salat haltbar?
Der Salat ist 2-3 Tage im Kühlschrank haltbar. Lagern Sie die Komponenten separat und kombinieren Sie sie erst unmittelbar vor dem Servieren für die beste Frische.
- → Kann ich den Salat vegan zubereiten?
Absolut! Ersetzen Sie die Mozzarella-Perlen durch pflanzliche Mozzarella-Alternativen. Der Rest des Salats ist bereits vegan-freundlich.
- → Welche Gemüsesorten kann ich austauschen?
Sie können das Gemüse je nach Verfügbarkeit und Vorliebe variieren. Auberginen, Pilze, Paprika oder Kürbis funktionieren hervorragend. Achten Sie darauf, alle Stücke ähnlich groß zu schneiden, damit sie gleichmäßig garen.
- → Kann ich diesen Salat im Voraus zubereiten?
Das geröstete Gemüse kann bis zu einem Tag im Voraus zubereitet werden. Lagern Sie es im Kühlschrank und bringen Sie es vor dem Servieren auf Raumtemperatur. Falten Sie die Mozzarella und den Dressing erst kurz vor dem Servieren ein.
- → Welcher Wein passt zu diesem Salat?
Ein knuspriger Sauvignon Blanc oder Pinot Grigio harmoniert hervorragend mit den röstigen Aromen des Gemüses und der cremigen Mozzarella. Diese Weine bieten den perfekten Kontrast zur süß-würzigen Balsamico-Glasur.